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Neuer Vorstand im Amt

Von links: Vorstandsvorsitzender Werner Merkel, Marco Weber, Meike Duchmann, Geschäftsführerin Katja Niebling, Uwe Wanitschek sowie Christoph W. Venema

Von links: Vorstandsvorsitzender Werner Merkel, Marco Weber, Meike Duchmann, Geschäftsführerin Katja Niebling, Uwe Wanitschek sowie Christoph W. Venema

Der Verband der Immobilienverwalter Hessen hat neue Mitglieder in den Vorstand gewählt und den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Werner Merkel im Amt bestätigt. Seit dem 1. Januar 2022 zählen neben dem stellvertretenden Vorsitzenden Christoph W. Venema aus Schwalbach und Marco Weber aus Kassel nun auch Meike Duchmann und Uwe Wanitschek zum neuen Vorstandsteam. Meike Duchmann ist Geschäftsführerin der HVD Hausverwaltung Duchmann GmbH aus Bischofsheim, Uwe Wanitschek Geschäftsführer der Immobilien Verwaltungs-Kontor GmbH aus Mainz.

„Ich bedanke mich für das Vertrauen und meine Wiederwahl“, so der bisherige und neue Vorsitzende Werner Merkel. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen bisherigen Vorstandskollegen und die Impulse der neu gewählten KollegInnen. Es liegen große Herausforderungen vor uns. Der Gebäudesektor hat als einziger die Klimaziele der Bundesregierung verfehlt. In der energetischen Sanierung bestehender Wohngebäude steckt großes Potenzial. Bauliche Veränderungen der Wohnanlagen müssen jedoch professionell vorbereitet und begleitet werden. Die Wohnungseigentümergemeinschaften in Hessen haben dabei qualifizierte Verwalter an ihrer Seite. Gemeinsam setzen wir uns als Verband für noch bessere Rahmenbedingungen ein.“

Auch die neu in den Vorstand gewählte Immobilienverwalterin Meike Duchmann freut sich auf die gemeinsame Arbeit. „Die Corona-Pandemie hat die hessischen Immobilienverwalter vor große Herausforderungen gestellt. Damit wichtige Entscheidungen über energetische Sanierungen getroffen werden können, müssen sich die Eigentümer treffen und beraten. Um die Meinungsbildung zu stärken, ist es wichtig, digitale Möglichkeiten zu nutzen. Durch die Bereitstellung der Unterlagen über unser Kundenportal und Online-Besprechungen konnten wir auch in der schwierigen Phase gut weiterarbeiten.“

Ihr neuer Vorstandskollege Uwe Wanitschek ist im Verband bereits seit mehreren Jahren als Leiter des Fachausschusses Ausbildung aktiv. „Den Fachkräftemangel sehen wir in unserer Branche schon seit Jahren. Neben der Digitalisierung ist der einzige Weg, der uns hinausführt, die Steigerung der Ausbildungsquote.“ Für seine erste Amtszeit hat er sich das Ziel gesetzt, zum einen mehr Mitgliedsunternehmen davon zu überzeugen, Ausbildungsplätze zu schaffen. „Zum anderen müssen wir aber auch die Attraktivität des Berufsbilds steigern. Der Kontakt zur IHK, zu den Berufsschulen und die Präsenz auf Ausbildungsmessen sind unabdingbar“, so Wanitschek.

Für VDIVH-Geschäftsführerin Katja Niebling kommt es vor allem darauf an, die auf Bundesebene gesetzten Ziele mit einem realistischen Blick auf die Praxis zu versehen. „Wir könnten heute beim Klimaschutz wesentlich weiter sein, wenn endlich die Diskriminierung von Wohnungseigentümergemeinschaften ein Ende hätte. Die bei Photovoltaikanlagen zur Befreiung von der EEG-Umlage notwendige Personenidentität von Betreiber und Verbraucher schließt WEGs aus und macht so die Nutzung erneuerbarer Energiequellen unrentabel. Diese Benachteiligung muss dringend aufhören, wenn die Energiewende Erfolg haben soll.“

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