Recht am Abend - Online: Tod des Mieters - Aufgaben und Befugnisse des Verwalters

RaA-2022-10

17.10.2022
Veranstalter:
Verband der Immobilienverwalter Hessen e. V.
Ort:
Online - Seminar
Datum:
17.10.2022
bis:
17.10.2022
Beginn:
18:00 Uhr
Ende:
20:00 Uhr
Preis (Verbands-Mitglieder): 49,00 € zzgl. Ust. (netto)
Preis (Nicht-Mitglieder): 69,00 € zzgl. Ust. (netto)

Referent(en): RAin Maren Hampel

Stirbt ein Mieter, stellen sich viele Frage, wie es mit dem Mietverhältnis weitergeht. Bleibt dieses bestehen mit etwaigen weiteren Bewohnern der Wohnung? Endet es automatisch oder gibt es gar ein Sonderkündigungsrecht für Verbliebene und/oder den Vermieter? Wie verhält es sich mit den Mietzahlungen und ggf. noch offenen Forderungen, Mietrückständen oder auch Nachzahlungen aus der Betriebskostenabrechnung?

Noch schwieriger wird es für den Verwalter, wenn der Mieter die Wohnung alleine bewohnt hat. Dann ist der Verwalter in der Pflicht, überhaupt erst einmal die Verbliebenen ausfindig zu machen, um so auch den Rechtsnachfolger zu kennen. Gibt es keine Erben, müssen die nächsten Schritte mit dem Nachlassgericht in die Wege geleitet werden. Dazu zählen natürlich auch Fragen zur Räumung der Wohnung, ggf. (Schönheits-)Reparaturen etc.

Es wird außerdem behandelt, wie mit Situationen umzugehen ist, in denen allein der Verdacht besteht, der Mieter könne verstorben sein, sich aber noch in der Wohnung befinden. Darf oder muss der Verwalter in solchen Verdachtsfällen die Wohnung öffnen lassen?

Inhalte/Schwerpunkte:

  • Behandlung des Mietverhältnisses nach dem Tod des Mieters:
    • Fortsetzung/Ende durch verbliebene Bewohner
    • Sonderkündigungsrechte durch Vermieter und Verbliebene
    • Umgang mit offenen Forderungen
    • Befugnisse bei Verdacht eines Todesfalles
    • Durchführung der Wohnungsräumung

Die Teilnehmer/-innen wissen, wie sie beim Tod eines Mieters mit dem Vertragsverhältnis umgehen müssen, sowohl hinsichtlich des Eintritts von Verbliebenen, als auch hinsichtlich der Auflösung sowie der ggf. erforderlichen Beitreibung offener Forderungen. Sie sind in der Lage, notwendige Schritte einzuleiten, wenn der Verdacht eines Todesfalls besteht und kennen dazu ihre Befugnisse, aber auch ihre Pflichten.

Wir bescheinigen nach MaBV 2,0 Weiterbildungsstunden.

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